Das Jahr neigt sich dem Ende zu..
Mit der Generalversammlung Ende November wurde das Vereinsjahr abgeschlossen, aber im alten Kalenderjahr darf noch erfreuliches berichtet werden.
Das Niklausschwinget wurde vom amtierenden Schwingerkönig Armon Orlik gewonnen. Fabio Eicher holte sich im achten Schlussrang mit drei Siegen, zwei Remis und einer Niederlage die Auszeichnung.
Die älteste Kategorie der Nachwuchsschwinger durfte an diesem Wettkampf zum ersten Mal in die Zwilchhosen steigen. Nicht weniger als sechs der 14 angetretenen Schwinger vertraten den Schwingklub Zürcher Oberland. Auch der Festsieg wurde in einem reinen Oberländer Duell entschieden. Ivan Adam und Alexander Würmli gaben sich die Hand und schwangen um den Tagessieg. Eine auch für den Schwingsport mit seinen eigenen Gesetzen spezielle Situation ereignete sich. Adam verlor zwar den Schlussgang, da er aber vorher punktemässig einen uneinholbaren Vorsprung aufwies, wurde er trotzdem als Festsieger ausgerufen, und Würmli setzte sich auf den Ehrenplatz hinter Adam. Auf dem dritten Rang folgte Linus Bleicher, Roman Halbheer auf Platz fünf und Gian Gysel auf dem sechsten Schlussrang.
An der Delegiertenversammlung des Zürcher Kantonalen Schwingerverbandes wurde Paul Korrodi (TL 1) und Beda Arztmann (TL 2) in den Vorstand gewählt. Zudem entschied die Versammlung, dass der ZKSV die JG-Schwinghalle im Sportzentrum Kerenzerberg mit einem Beitrag von Franken 10'000 unterstützt. Markus Spörri (SK Oberland) verabschiedete sich von seinem langjährigen Amt als technischer Leiter des Kantons und verlässt somit auch den Vorstand. Für seine unzähligen Stunden im Einsatz als Kampfrichter, Technischer Leiter, Einteilungspräsident, Einsitz in der TK NOSV und als Betreuer an Schwingfesten mit Eidgenössischem Charakter wurde er in die Garde der Ehrenmitglieder aufgenommen.
Nun wird es um die Festtage ruhiger im Sägemehl. Der Schwingklub Zürcher Oberland bedankt sich bei allen Funktionären, Mitglieder, Helfenden, Gönner und Sponsoren für ihre Unterstützung, und wünscht allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Bericht Daniel Spörri